Prozessbezogene Kompetenzen in zentralen Abschlussarbeiten im Fach Mathematik? – Eine Analyse aller ZP10-Aufgaben Nordrhein-Westfalens von 2007 bis 2019
Bruno Scheja, Anna Schreck, Benjamin Rott
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Published: Sep 22, 2023
DOI: 10.1007/s11618-023-01191-7
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Zusammenfassung Die Aktivitäten „Problemlösen“, „Modellieren“ und „Argumentieren“ stellen breit anerkannte im Mathematikunterricht zu vermittelnde Kompetenzen dar. Welche Rolle sie im Mathematikunterricht spielen, hängt aber auch davon ab, ob und in welchem Maße sie in zentralen Abschlussprüfungen abgeprüft werden. Um den Stellenwert der drei Kompetenzen in der Zentralen Abschlussprüfung nach Jahrgang 10 (ZP10) des Bundeslands Nordrhein-Westfalen zu erfassen, wurde eine Dokumentenanalyse aller Aufgaben der ZP10 des Bundeslands Nordrhein-Westfalen seit ihrer Einführung 2007 bis einschließlich 2019 durchgeführt: Insgesamt wurden 1886 Aufgaben aus 68 Prüfungsdokumenten analysiert, wobei jede Kompetenz auf einer vierstufigen Skala kodiert wurde. Die Ergebnisse zeigen, dass kaum mehr als ein minimaler Anspruch in Bezug auf die genannten Kompetenzen gefordert wird, der zudem über den gesamten Zeitraum nur geringe Veränderungen erfährt.
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